Schriftliches  -  Gedichte, Sprachspielereien, Un & Fug

Schon während der Schulzeit schrieb ich Geschichten und Gedichte ...  Detektivgeschichten ("Edward Higgins"), Erzählungen über Seefahrer und Piraten ("Rolly Daney") sowie Comics, die ich für 1 Schilling an Klassenkameraden verlieh. Mit meinem Freund Georg Menardi gründete ich dazu den "Bernstein Verlag", der sogar eine eigene Zeitung ("Interessant") herausbrachte.

Mit etwa 16 Jahren schwang ich mich zu einem regelrechten Roman auf ("Der Schatten des Todes"), der im Eismeer spielt und es auf heroische 60 maschinengeschriebene A5-Seiten brachte. Während mancher Unterrichtsstunden durfte ich meine literarischen Ergüsse darbringen. Unser Kunsterzieher Eduard Klell ließ uns aber auch E.A.Poe-Kurzgeschichten vorlesen, was eindeutig spannender und literarisch hochstehender war. Etwas später verfasste ich das existenzialistische Manifest "Haifische unter sich" , befand bald die Schriftstellerei für zu mühsam und wandte mich anderen Dingen zu.

Ganz ließ ich das Schreiben aber doch nicht, und so durfte ich Kolleg/innen und Freunde/innen hin und wieder mit Reden und Ansprachen zu allerhand Gelegenheiten wie Geburtstagen, Schulfeiern, Pensionierungen und was sich halt sonst so alles begibtt in den Alpen, belästigen.

Seit ich das Buch "Es wäre schön, kein Schriftsteller zu sein" von Gerhard Amanshauser gelesen habe, weiß ich, dass ich gut daran getan habe, es dabei zu belassen.

 

 

Berufe von A-Z

 

Der Atheist   -  Der Atheist schert sich keinen Deut um die Götter, nicht um die sumerischen, die assyrischen, die hethitischen, die babylonischen, die mitannischen, die skythischen und die thra-kischen. Aber auch nicht um die phrygischen, die ägyptischen, die sudanesischen und die äthiopi-schen.  -  Besonders wurscht sind ihm die sassanidischen, die persischen und die chaldäischen, ganz zu schweigen von den kaukasischen, den elamitischen und allen Göttern vom Indus bis zu den Säu-len des Herakles.

Von Zeus nimmt er keine Notiz, Hermes geht ihm am Arsch vorbei, auch Aphrodite ist ihm wurscht.

Götter in Weiß sind ihm herzlich einerlei, ganz egal ist ihm jeglicher Abgott. Das Pantheon sagt ihm rein gar nichts.

Nur am Mammon kommt er nicht vorbei. Ein ordentlich ausgebildeter Atheist verdient heute ohne Zuschläge  gut und gerne sage und schreibe. Davon kann man leben.

 

 

Die Astronomin  -  Jenseits der Milchstraße, im Zodiak links ist die Astronomin zu Hause. Ihre Welt ist das All. In ihrem Arbeitszimmer häufen sich die Galaxien. Die Sterne sieht sie erst, wenn die Sonn untergeht im Karwendel. – Ohne Mathematik ist das Universum wüst und leer, sagt sie und greift zu den astronomischen Zahlen. Da geht so manchem ein Licht auf.

 

 

Der Circusclown  -  Darauf muss ich bestehen: immer und nur mit C. Niemals anders. Da verstehe ich keinen Spaß. Den Circus muss man mit C schreiben, und zwar vorne wie auch in der Mitte. Circus mit zwei C, sagt der Clown. Clown natürlich auch mit C, sonst hört sich der Spaß auf.

 

 

Der Dachdecker  -  Wer einen Kirchturm decken muss, der hängt am seidenen Faden, der schwebt zwischen Himmel und Erde, der sieht die Dinge ganz anders, der hat einen größeren Überblick, der schaut von oben herab, der deckt sich mit Ziegeln ein, der meidet bei Gewitter den Blitzableiter, der ist mit dem Wetterhahn auf du und du, der zieht mit den Wolken, der weiß, was es geschlagen hat.

 

 

Der Freimaurer  -   Durch die Gassen sieht man ihn gehen wie jedermann. Doch dann – es geht alles sehr schnell: sieht er irgendwo eine freie Mauer, schon ist der Freimaurer zur Stelle und stellt sich vor sie. Niemand sonst darf  sich zur freien Mauer stellen, das ist gegen das Freimaurergesetz.      Befindet sich in der Mauer jedoch eine Lücke, so springt augenblicklich der Lückenbüßer ein und besetzt sie. Er büßt so lange in der Lücke, bis ihn der Freimaurer freispricht. Lückenbüßer und Freimaurer arbeiten tadellos zusammen, da gibt es nichts zu sagen.

 

Der Heimwerker  -  Wer ein Heim werkt, oder wer im Heim werkt, auch wer sich durch den Verkehr heimwerkt, der weiß es zu singen, das Lied vom braven Mann. Von nichts kommt nichts. Vom Bau-markt kommt alles. Kommt alle zur Kassa, die ihr mühselig und beladen seid. Ihr Bohrmaschinen, rattert für uns! Ihr Nägel mit Köpfen, heftet für uns! Ihr Stichsägen alle, klappert für uns! Ihr Wasser-waagen, richtet für uns! Oh ihr Leimdosen, seid unser Halt! Oh ihr Meterstäbe, ihr seid das Maß aller Dinge.

 

 

Der Kapitän – Er ist selten zu Hause. Er ist meist auf See. Er hat nur ein Bein. Er hat einen Hass. Er heißt Ahab. Er ist kein Unbekannter.

 

 

Die Naturforscherin  -   Physik, Chemie und Biologie hat die Naturforscherin studiert. Seitdem ist sie Frühaufsteherin, denn sie sagt: „Die Natur ist immer einen Schritt voraus. Kaum haben wir wieder ein Rätsel gelöst, hat die Natur schon irgendwo wieder eine Mutation hervorgebracht.“ – Tag und Nacht ist die Naturforscherin der Natur auf der Spur. So viele Tier- und Pflanzenartenarten kann die Menschheit gar nicht ausrotten, dass die Naturforscher einmal auf einen grünen Zweig kämen. Und wenn eine Pflanzenart erlischt: Monsanto hat schon eine neue erfunden.

 

 

Der Ölmaler – Es kann vorkommen, dass er den Farbton nicht trifft, dann muss er oft lange probie-ren und mischen, bis er ihn hat. Es gibt unglaublich viele Farbtöne und Schattierungen. Allein Oli-venöle gibt es von hellgelb bis grün, und dazwischen alle Nuancen, man glaubt es nicht. Als Maler muss man es aber glauben, sonst hat man als Ölmaler nichts verloren. Dann das Kernöl: ist das eine grünbraun, so kann das nächste fast schwarz sein, das nächste ist vielleicht rötlich. Rapsöl, Maisöl, Nussöl, Distelöl und natürlich Sojaöl: er hätte ja auch Blumenmaler oder Pferde- oder Landschafts-maler werden können. Er kann sich nicht mehr erinnern, wann  ihm die Idee gekommen war, Öl-maler zu werden. Aber alle Kunstkritiker sind sich einig, dass er die verschiedenen Öle am überzeu-gendsten malt.

       

 

Der Quantenphysiker  -  Man sieht es ihm an: er ist nervös. Genaugenommen ist er mit den Nerven am Ende. Warum? Wegen der aufwändigen Experimente? Wegen der schwierigen Berechnungen? Wegen der Forschungsmilliarde, die irgendwo im Wissenschaftsministerium herumsumpert? Das kostet den Quantenphysiker nur einen Lacher. – Das ist es nicht. Es sind die schlaflosen Nächte. Weil sie auch nachts keine Ruhe geben. Ständig sind sie auf dem Sprung. Ein Gehüpfe ist das, nicht zum Aushalten. Ein Quantensprung ist natürlich winzigklein, aber in der Masse sind sie unerträglich. Der Quantenphysiker sagt, er überlegt, zum Flohzirkus zu wechseln. Das sagt er natürlich nur im Scherz. Zum Lachen ist es aber nicht.

 

 

Der Revolutionär -  Das Wichtigste für den Revolutionär ist die unbedingte Funktionstüchtigkeit der linken Hand. Überall und jederzeit, sowohl bei Wind als auch bei Wetter, muss er in der Lage sein, sie zu erheben, vorzugsweise zur Faust geballt. Von den Amerikanern darf er sich dabei nicht er-wischen lassen. Seine Heimat ist Südamerika, seine Leibspeise rote Grütze, sein Lieblingsfilm Panzer-kreuzer Потёмкин. Niemals, wirlich niemals, unter keinen Umständen, komme, was wolle, und sei er noch so zerstreut, darf er die rechte Hand heben. Augenblicklich gilt er als Reaktionär und wird auf der Stelle erschossen. Nach Ablauf eines Jahres wird er rehablitiert und zum Idol der revolutionären Jugend. Auf Kuba wird ihm ein Denkmal errichtet. Auf T-Shirts wird er gedruckt. Auf Plakaten wird er bewundert. Auf zum letzten Gefecht wird gesungen. Auf ihn wird am 1.Mai nicht vergessen.

 

 

Die Zündholzdesignerin  -  Den wenigsten Zeitgenossen ist dieser Beruf bekannt. Die Ausbildung hat sie an der Glasgow School of Art abgeschlossen, der einzigen Hochschule, die einen Lehrgang für Zündholzdesign anbietet. Niemand anderer als Rennie Mackintosh hat ihn begründet. Seither ist die Welt des Zündholzes nicht mehr die, die sie vordem war. Der Vergleich eines Zündholzes von 1877 mit einem von 1935 zeigt die enorme Entwicklung des Designs. Das Zündholz von 1877 trägt noch unverkennbar impressionistische Züge. Besonders deutlich wird dies, sobald der Zündkopf in Flammen aufgeht (genaugenommen in Flamme, denn es ist stets nur eine einzige). Die impressioni-stisch beeinflusste Flamme flackert unruhig – man kann sie gut und gern mit einer Zypresse von Van Gogh vergleichen – und wechselt unentwegt von einer Farbe in eine andere.

Entzünden wir nun zum Vergleich das Streichholz von 1935: klar und ruhig steht die Flamme, die Farbe ist ein lichte Gelb mit leicht rötlichem Einschlag an der Spitze. Hier ist in schönster Weise der Grundsatz „form follows function“ umgesetzt. Das Zündholz von 1935 ist ein Klassiker und brauchte bis heute nur mehr unwesentlich modifiziert werden.

 

 

 

 

 

Kleine Werkzeugkunde

 

 

 

  • Kaum zu glauben, aber mit einer Kreissäge sägt man fast ausschließlich gerade Schnitte.

 

  • Nagelfeilen eignen sich auch zum Schärfen von Schrauben und  Reißzwecken.

  •  Vorsicht mit dem Putzhobel! Bei verschmutzten Fensterscheiben oder Teppichen richtet er oft mehr Schaden als Nutzen an!

 

  • Für die Laubsäge ist der Herbst die wahre Jahreszeit: jetzt entfaltet sie ihre ganze Pracht.

     

  • Ein einzelner Fuchsschwanz in einem Wolfsrudel ist noch kein Problem.

     

  • Der Umgang mit Winkelmessern will geübt sein: zwischen 45 und 5° werden die Schnitte schnell unsauber.

     

  • Ein Vorschlaghammer reagiert auf dumme oder banale Vorschläge oft gereizt.

     

  • Das Falzbein: kurz angebraten und im Gemüsebett gedünstet ist es ein leichtes und bekömmliches Sommergericht.

     

  • Schnitzmesser, die nicht verwendet werden, behalten ihre Schärfe oft über Jahre!

     

  • Minderwertiges Bohrfutter vergrämt die zuverlässigste Bohrmaschine! Achten Sie auf Quali-tät – Bohrfutter nur vom Biobauern!

     

  • Ein guter Seitenschneider schneidet verlässlich Seiten von A5 bis A3 sowohl im Hoch- wie im Querformat.

     

  • Madenschrauben sind an sich noch kein Problem. Bei Raumtemperaturen über 25°C schlüp-fen jedoch alsbald die Flügelschrauben, die vor allem in beengten Wohnverhältnissen äußerst lästig werden können.

     

 

B.Meliss 17

 

 

Ein Sonnentag

 

Herr Mieselecki, eine stadtbekannte Frohnatur, ging am vergangenen Mitt-woch früher als üblich aus dem Haus. Hätte er es doch nicht getan! Doch – wie sagt der Volksmund: hinterher ist man stets klüger.

Herr Mieselecki  ging frohen Sinnes durch die Museumstraße – es war ein strahlendblauer Frühsommertag, nur so nebenbei - , und nahm die Kurve zum Burggraben, als schepperndes Getöse ihn erschreckte und zugleich ein Schmerz sein linkes Bein besetzte.

Die Ursache war sofort erkannt: ein Fahrrad war von ganz allein umgefallen und mit dem Ende der Lenkstange auf Mieseleckis Schuh.

Augenblicks wusste Mieselecki, dass das natürlich reinster Zufall war. Aber genauso wusste er, dass er ausnahmsweise früher als sonst aus dem Haus gegangen war und daher in erheblichem Maße selbst schuld an diesem Missgeschick: wäre er nur einige Sekunden später an dieser Stelle angekom-men, wäre nämlich das Vehikel bereits am Gehsteig gelegen, nur die Glocke hätte vielleicht noch nachgeklingelt, Mieselecki wäre bequem drumherum gegangen und hätte sich, mit heilem Fuß, lediglich über die Studenten geärgert, die ihre Fahrräder derart schlampig parken, dass sie natürlich irgendwann umfallen müssen. Vermutlich war es sogar eine Studentin, Mieselecki war sich dessen ziemlich sicher. Studentinnen sind, was Fahrräder angeht, ja bekanntlich noch schlampiger als Studenten. Mieselecki nahm sich einen Augenblick Zeit und wurde sofort durch ein weiteres Indiz belohnt: die Kette des Fahrrades war ziemlich ange-rostet. Kein männliches Wesen, nicht einmal ein Student, lässt eine Kette verrosten.

Durch diese Beobachtung sowohl befriedigt als auch etwas von seinem Fußschmerz abgelenkt, hinkte Mieselecki weiter, allerdings hatte sich ein gewisser Restgroll gegen rostige Studentinnenfahradketten in seiner Magen-schleimhaut eingenistet. Dies führt bekanntlich nicht sofort, aber langsam, schleichend und allmählich zu Gastritis.

Der Gastritiker in spe Mieselecki setzte also seinen Weg fort, sein klopfender Fuß rief ihm nun jedoch den Haxen in Erinnerung, den er sich gestern in der Firma ausgerissen hatte, selbstverständlich ohne irgendeine Art der Anerken-nung erhalten zu haben. Er wollte gar nicht an Gehaltserhöhung denken, Mie-selecki war kein Materialist, ein kleines Lob hätte ihm durchaus genügt. Aber nichts. Gar nichts.Und das seit Jahren.

Mieselecki kam an der Werkzeughandlung Ortner&Stanger vorbei, was augen-blicklich den Gedanken auslöste, wie sehr ihm alles auf den Hammer ging und dass er eigentlich seinen derzeitigen Job an den Nagel hängen müsste. Viel zu lange schon hatte er sich vor dieser Entscheidung geschraubt…

 

Gleich neben dem Metallgeschäft blickte er kurz in die Auslage des Bestat-tungsunternehmens. Einige Partezettel mit Fotos waren angeschlagen. Mieselecki stellte sich das Bild seines Chefs auf einer solchen Anzeige vor, auch den einen oder anderen Mitarbeiter konnte er sich in diesem Ambiente gut vorstellen, vor allem natürlich den Kapfinger, der andauernd beim Chef seine Schleimspur ins Büro hinein- und wieder herauszieht. Auf dessen Todesanzei-ge, so er sie verfassenen dürfte, würde Mieselecki nicht schreiben: Friede seiner Asche, sonder: Friede seinem Schleim.

 

Nun denn, möglicherweise hat das noch Zeit… ein Kaffee könnte nicht scha-den, dachte sich Mieselecki fast im selben Augenblick, in dem er auch das Cafè  betrat und sich setzte. Der Verlängerte war natürlich viel zu heiß, die Gastritis im Probebetrieb meldete sich dezent, aber doch durchaus unsympathisch durch leichts Sodbrennen. Und zu allem Überfluss saß direkt vor Herrn Mieselecki auf dem Tisch ein Virus von gigantischen Ausmaßen.

Nun ist freilich selbst ein Virus von gigantischen Ausmaßen für das menschli-che Auge immer noch so gut wie unsichtbar, dennoch muss Mieselecki seine Anwesenheit instinktiv gespürt haben, denn ihm wurde irgendwie eigenartig, heiß und dann kalt, auch spürte er auf einmal sein Herz: tatsächlich – es klopf-te!

An sich wäre eher das Gegenteil beunruhigend gewesen, aber es war die Art des Klopfens. Mieselecki zahlte und begab sich zum Ausgang, an der Gardero-be hingen drei, vier Zeitungen in Leserahmen, auf mehreren Titelseiten war dasselbe Foto eines Staatsmannes zu sehen – schlagartig fiel Mieselecki das Bestattungsunternehmen wieder ein …

Er trat aus der Tür – es hätte nicht viel gefehlt, und er wäre über einen großen Gegenstand gefallen, der direkt vor der Tür des Kaffeehauses stand: ein Fahr-rad mit rostiger Kette.

Mieselecki holte mit dem rechten Fuß aus, gab dem Gerät einen Tritt, dass es klingelnd zum nächsten Verkehrsschild flog, hob die Augen zum blauen Himmel und schrie: „Sauwetter, wolkenloses!“

 

 

 

Benno Meliss 2018

 

 

neusprech_1

 

Nachdem Hänsel und Gretel eine Weile gegangen waren, sprach Gretel: „Es wird finster, und unsere Angst ist gewiss der Dunkelheit geschuldet.“ „Ja, wir haben den Wald zu lange bespielt, lass uns sehen, ob wir einen Platz zum Chillen finden.“

 

Da kamen sie zu einem Haus, das war ganz aus Pfefferkuchen gebaut. Das Haus aber hatte eine böse Hexe im Walde verortet. Hänsel sprach: „Wir müssen das herunter-brechen!“ Er fokussierte aber die Dachschindeln, denn die waren ebenfalls aus lauter Pfefferkuchen. Und die beiden Kinder begannen, sich an den Lebkuchen abzuarbeiten. (Die Lebkuchen waren aus wertvollen Cerealien!).

 

Da hörten sie eine Stimme: „Knusper, knusper, knäuschen, wer manipuliert denn da mein Häuschen?“ Die Kinder antworteten:  „s’ist nix, s’ist nix, die himmlischen Kids!“

 

Jetzt kam die Hexe heraus, um ihr Häuschen zu kuratieren. Gretel sah sie und sagte: „Wir wollen die Lebkuchen in die Mitte legen und darüber reden.“  Die Hexe aber sprach: „Spielt hier nicht die Gutmenschen! Euch hat ein günstiger Wind in den Wald gespült, auch bin ich zur Zeit gut aufgestellt, so kommt nur herein und bespielt mein Häuschen!“

 

Die Hexe war aber eine Populistin und dachte: Na wartet, Kinder mit Migrationshintergrund hab ich besonders gern, euch werd ich schon integrieren.

 

Und Gretel wurde zur Humanresource und Hänsel verortete die Hexe in einem Stall zwecks Selbstoptimierung, und jeden Morgen quantifizierte sie seinen Finger, ob er schon adipös wäre, aber Hänsel fakte sie mit einem Knochen.

 

Eines Tages war es der Hexe zu dumm, und sie heizte den Ofen ein, denn sie wollte Hänsel endlich verspeisen. Als das Feuer richtig loderte, bewies Gretel Problemlösungskompetenz und verschaffte der Hexe ein echtes Burnout.

 

Hänsel rief aus dem Stall: „Cool, Alter!“ Und wenn sie nicht gestorben sind, so erfinden sie immer noch neue blöde Wörter.

 

 

Wie es klingen würde, wenn Wolf Haas über den Fasching schriebe:

„Wolf Haas“: Der Supermann

 

Jetzt ist schon wieder was passiert. Und ausgerechnet im Fasching. Genaugenommen war der Fasching ja fast schon vorbei, weil Faschingdienstag. Und sozusagen im letzten Moment hat es den Psenner noch erwischen müssen, quasi doppeltes Pech. Aber ein bisschen war der Psenner auch selber Schuld.

 

Eins musst du wissen: wenn einer nur knapp 1,60 ist, dann kann er ja noch nichts dafür, und wenn einer einen Bierbauch hat, du kannst meinetwegen auch sagen: Backhendlfriedhof, oder, wie in der Steiermark: Gössermuskel, da kann man ihm auch nicht unbedingt einen Vorwurf machen.

 

Aber der Psenner hat sich am Faschingdienstag ausgerechnet in ein – jetzt pass auf! – Supermankostüm gezwängt. Wenn du nicht ganz genau hingeschaut hast, hast du geglaubt, ein blauer Schlumpf steht am Dorfplatz, mit einem roten S. S wie Schlumpf.

 

Jetzt ist natürlich eines klar: wenn du beim Kirchenwirt deine drei, vier Bier getrunken hast, und es ist Februar, und du bist dann längere Zeit im Freien, dann kommt das schneller, als du denkst. Und der Psenner war schon eine ganze Weile die Straßen auf und ab und hin und her, und beim Glühweinstand war er auch. Auch beim Schneiderwirt und wieder zurück, und es war schon finster und auch so bitterkalt.

 

Da hat er auf einmal ganz dringend müssen. Dringend gar kein Ausdruck für den Zustand des Psenner, er hat geglaubt, der Speicher Kaprun ist in seiner Blase. Jetzt musst du nicht glauben, nur weil einer als Superman verkleidet ist, dass er dann auch eine Superblase hat, und in der Kälte sowieso nicht. Zum Kirchenwirt viel zu weit, und zum Schneiderwirt: vergiss es. Aber, wie es schon nicht mehr zum Aushalten war, hat der Psenner den großen, schwarzen Busch gesehen, und in letzter Sekunde reißt er die Supermanhose auf. Was sich dann abgespielt hat, war einerseits wirklich super, muss man sagen, andererseits auch wieder nicht. Ich sage nur: Niagara ein Rinnsal dagegen.

 

Aber der Psenner hat eins nicht bedacht: auch wenn du es noch so eilig hast, genau hinschauen solltest du schon, das musst du dir merken. Plötzlich nämlich dreht sich der Busch um und ist der Stranzinger in einem zotteligen, schwarzen Gorillakostüm.

 

Und dass du dir nichts vormachst: der Stranzinger ist der stärkste Jungbauer im Ort, und über 1,90. So schnell hast du gar nicht schauen können, ist der Psenner schon ein paar Meter geflogen im blauen Supermankostüm. Der echte hätte es nicht besser gekonnt. Dem Gorillakostüm vom Stranzinger hat das alles aber nichts mehr geholfen.

 

 

ein wintermärchen

 

 

sentenzel und konkretel

 

versicheln irr im wald

 

essbar so finster

 

und tauchsorbit  der knallt

 

zyklamen arnheim käuzchen

 

mit fettversuchen fein

werner der werwolf

soll dieselkäuzchen sein

 

 

Limericks

There was a young man from Bludenz

who feared he could be eaten by blue ants.

So what do you think?

He turned into pink

end escaped by executing a hue-dance.

 

Es waren zwei Menschen in Weitra,

trüb der eine, der andere heitra.

"Komm in die Höh!"

rief der Lustige

und stieg weit hinauf auf die Leitra.

 

Once again about the young man from Bludenz,

who pretended to be homo ludens.

But it's always the same,

he bungled the game,

and, by the way, reached the limit of prudence.

 

 

 


Geschichte zum Einschlafen

 

Herr Meyer erzählt: Zwei Herren treffen sich in einer Bar … nein, einem Kaffee-haus, und zwar im „Eiles“ …- halt, ich glaube, es war im Dings, na, in dem neben dem…wo der Bildhauer – nicht der Wotru-ba, sondern der mit dem griechischen Na-men -, ja, wie heißt der jetzt? – mit A fangt er an - - nein, nicht Archangelos, so ähnlich wie – fällt mit nicht mehr ein, wurscht. Also: da treffen sich zwei Herren im … ha! im „Rathaus“!

Und da sagt der eine, der Huber: „Weißt was, da seh ich neulich den … Avramidis! So heißt er, der Bildhauer, der im „Rat-haus“! Der Avramidis war’s! …. Nein, doch nicht --- den verwechsel ich jetzt mit dem – Herrschaftseiten – zum Hinwerden ist das! – mit dem Angeli… der Bertoni war’s! Na klar, nicht griechisch, sondern italienisch! Jedesmal bring ich die durch-einander – ist aber auch ein blöder Zufall, alles Bildhauer, und alle Italiener und Grie-chen.

Kurz und gut, der Huber sagt also im „Rat-haus“ zum Holzer, das war der, den er getroffen hat – „Sie, Herr Holzer, da seh ich neulich den Nemecek…“ „Was“, ruft der Holzer,-der Holzer hat nämlich immer gerufen, das heißt, laut gesprochen, was heißt gesprochen – gebrüllt hat er, genau genommen – er war nämlich so was von schwerhörig, wie ein Maulwurf … jetzt weiß ich nicht, aber ich glaub, der Maulwurf sieht eher schlecht, ich weiß nicht, ob der auch schlecht hört? – Sagen wir also, er ist schwerhörig wie ein … sagen wir, wie ein … ein Grottenolm, ich glaub, der braucht nichts zu hören, in seiner Grotte … neulich im „Universum“ haben sie eh so Grottenolme gezeigt, sehr interessant, auch solche aus Mexiko, die Axolotl!

 Also, wo war ich stehengeblieben? Ah ja, der Huber sagt im „Rathaus“ … jetzt hol mich der Kuckuck – es ist doch der Avra-midis, der immer im "Rathaus" gesessen ist, immer am Mittwoch ab so 5, halb 6... jetzt hätt ich mich bald verwirren lassen! So wie mein Großonkel Albert, der, wenn du ihm nur irgendein Stichwort zugeworfen hast, am besten aus dem Lokomotivenbau, er war nämlich Ingenieur in der Lokomo-tivfabrik Floridsdorf und hat dort sogar noch Dampflokomotiven konstruiert,  auch die legendäre D 10.216... .... ....

 

das achtzehnte jahrhdt.

.

 

das achtzehnte jahrhundert

 

printzpossen bellen di vedere

potztausend potzdam potzwardein

schänck sprozzelnoth dreyzinnenwirt!

 

verheugen feldkartätschhusar

er muss zerplautzen

zerplautzen jansen van der sipp

zersippt am eigenplautz!

 

husar gejaid di tiepolo di cacciolo

frîdrich freiherr von der trenck

am eignen plautz!

 

printzpossen bellen di vedere

potztausend potzdam potzwardein

frîdrich trenckwitz von der pfaid

 

verplautzt kartätschen zelterswein

printzpossen plautz

trinckherr freifritz von der schänck

plautzpossenprintz

 

b.m.16

neue schüttelreime

 

 

Neue Schüttelreime

©Benno Meliss2010

 

Vielleicht siehst du die Woge besser,

schaust direkt du ins Pogewässer?

 

Er zahlte nicht den Riesenschmaus,

bis ihn die Kellner schmissen raus.

So ward er aus dem Schmaus gerissen,

weil ihn die Kellner rausgeschmissen.

 

Ein letztes Mal ich winken sollte,

als die Titanic sinken wollte.

 

Im Schnee wälzt sich der Rodeldepp

und tanzt dort seinen Dodel-Rap.

 

Was mit dem Ball der Jara kann,

kann leider nicht der Karajan.

 

 

Russische Seele:

(nicht ganz astrein)

Der Russe, der die Prawda kennt,

weint, wenn ein Buch von Kafka brennt.

 

Il était bon, mon coq-au-vin –

tant pis, que je n’évoque aucun!

 

Sentiremo forse «Nabucco» di sera,

mà prima prendiamo un succo di pera!

  

Mi tocca sempre l’allerghia,

mà solo nella galleria.

 

 


 

Das Obermenzing-Fragment

Anmerkungen zur neueren Ablass-Forschung

 

1 – Zum Obermenzinger Fund

 

Als 1998 im Zuge der Kanalsisationserweiterung im 21. Münchner Bezirk Pasing-Obermenzing das seitdem als Obermenzing-Fragment im Archäologiemuseum München aufbewahrte Fundstück (Kat.Nr.MA-306-Fm-34) entdeckt wurde, war vorerst nicht zu ahnen, von welcher Tragweite dieser Fund sein sollte. Dass es ein archäologisch einzigartiges Artefakt war, stand fest. Die kirchengeschichtlichen Zusammen-hänge sollten sich jedoch erst durch jüngste Erkenntnisse erhellen.

 

1.1 – Das Fragment

 

Phänomenologisch handelt es sich um eine doppelt gebrannte Tonscherbe, datierbar zwischen April 640 und Sept.635 v.Chr. – morphologisch ist es eindeutig als Bruchstück (Scherbe) einzuordnen. Die nur leicht gesinterte Oberfläche trägt eine Gravur mit zeilenförmig angeordneten Zeichen, die of-fensichtlich dem Typus der kretischen Linear-A-Schrift verwandt sind. Erst 2012 gelang eine eindeutige sprachliche Zuordnung zum pseudochaldäisch-südgermanischen Idiom (Klachl, 2012, 57 f.)

 

 

 

2 – Die Übersetzung

 

L.Osterhiasl (in: Etymologische Rundschau, München 2013, 60 ff.) veröffentlichte die erste und bis heute unangefochten gültige Übersetzung ins Neuhochdeutsche, die wir hier in Gegenüberstellung zur Originalsprache setzen:

 

 

at kleppa klagón fyr si manón shetiz-wanu gimehelta mitú maz milbán friddi kiu tan fridda

 

smeltinswort sintó negelke knuyzlez

 

 

hormón pholtan fart

 

 

Nehmen Gürtel vier Klagen ermahn(t) [am]

Gerichtsplatz [er] spricht in der Mitte (…) vernimmt [weder] Reue [noch] Gewissen

 

geben (…) der Bösewicht  [der] Sippe Kupfer

 

böse Winde [sollen ihn] (fort-) tragen

 

 

 

 

-1-

 

3 – Deutung

 

Dank der jahrelangen Forschungen am Etymologisch-theologischen Zentrum der Universität München in Zusammenarbeit mit den Vatikanischen Archiven muss der, wenn auch nur fragmentarisch überkommene, Text als frühes Zeugnis für Schuldabtragung durch Freikaufen gedeutet werden, was als Beweis gelten muss, dass der Ablasshandel keine Erfindung der Kirche des Hoch-und Spätmittelalters ist! (Paperino, 2013, 130 f.)

 

3.1. -  Bestärkt wird diese These durch die aufsehenerregende Neu-Übertragung in den bairischen Dialekt durch G.L.Schoissendoppler (in: Zwolksky, 2014, 44-58), wodurch der Text  ungemein an Brisanz und Zeitnähe gewinnt, was einleuchtet, da ja das  Original ebenfalls im „Volkston“ verfasst wurde.

 

3.2  - Die bairische Übertragung

 

 

 Osterhiasl-Übersetzung

 

Nehmen Gürtel vier Klagen ermahn(t) [am]

Gerichtsplatz [er] spricht in der Mitte (…) vernimmt [weder] Reue [noch] Gewissen

 

geben (…) der Bösewicht  [der] Sippe Kupfer

 

 

 

böse Winde [sollen ihn] (fort-) tragen

 

 

Schoissendoppler - Nachdichtung

 

Ja, schaut’s eahm an, den Bazi, den windig’n

Fladert er ned vier Ranzn, der Sauzipf

A so a Brunzkachl an anbrunzte

Moanst er dad si wos scheissn

Grad wuascht is eahm, dem Gschwollkopf

 

Na mogst oba dei Gerstl nausrucka, du windige Schoasblodan, du windige

 

Hundskrüppl, hundiger

 

 

 

Literatur:

 

KLACHL, Franz-Xaver:  New investigations on caldaic and old-oriental dialects

Oxford 2012

 

OSTERHIASL, Ludwig:  Das Obermenzinger Fragment und seine Bedeutung für die fundamentaletymologische Syllabographie in Südbayern

In: Etymologische Rundschau, 12.Jahrgang, Bd. 4,  München 2013

 

PAPERINO, Giuseppe:  Ricerche sul clericalismo medievale ed i suoi implicazioni sul papismo nella Baviera della era precristiana

Bologna 2013

 

ZWOLKSKY, Zbigniew:  Gustav Lorenz Schoissendoppler – Die Neufassung des Obermenzing-Fragments. Festschrift für Johann Nepomuk Krauth-Wickler

Augsburg 2014

 

 

B.Meliss 2014

 

 

 

 

(abstract)

 

 

 

Zur Wiederentdeckung eines Tiroler Philosophen

 

Hans Ampferstein (1907 Fulpmes – 1944 ? Lissabon ?)

 

 

Einer glücklichen Fügung dürfen wir es verdanken, dass ein nahezu vergessener Tiroler Philosoph wieder ins Licht der Öffentlichkeit rückt.

 

Hans Ampferstein ist trotz einiger Lücken in der Biographie – so harren gerade seine letzten Lebensjahre, die er vermutlich in Lissabon verbrachte (auch das genaue Todesdatum ist nicht bekannt), der Erforschung – ein für die Geschichte der neueren Philosophie in Europa, wie sich zusehends herausstellt, bedeutender und prägender Faktor.

 

Er muss als Begründer des Fluktualismus gelten, der, aufbauend auf Heraklit ( παυτα ρ’ει - „panta rhei“ ) zu einem radikal dynamischen Seinsbegriff gelangt, der die Heidegger’sche Ontologie weit übersteigt („dynamon daimon“). Damit einher geht sowohl die dezidierte Ablehnung von Freges Logischem Atomismus als auch eine kritische Haltung gegenüber Husserls Phänomenologie, wie aus einem kurzen Briefwechsel mit L.Wittgenstein hervorgeht.

 

Ampfersteins Denkwelt wurde grundlegend für die Theorie zur Fluxuskunst der späten 1950er u.v.a. 1960er Jahre (Nam June Paik, Joseph Beuys, Yoko Ono…) sowie die Chaostheorie.

 

Zentraler Gedanke des Fluktualismus ist die Lehre von der „irregulären Mäanderstruktur“, die Auflösung des klassischen Syllogismus (Prämisse 1, Prämisse 2: Konklusion) durch den Ampferstein’schen Dreisatz:   Prämisse 1 - Kontradiktion 1a:  Perturbation.

 

 

Benno Meliss

 

 

 

 

 

Die Krone des Sports

 

Benno Meliss

 

Heute wurde am Ganslernhang im wahrsten Sinne des Unwortes Sportgeschichte geschrieben. Heinz „Hoggi“ Zackl war in der Superform seines Lebens und konnte am Ende des Tages einen Traumsieg in den Schnee knallen und im Zielraum verorten.

 

Unser Hoggi triumphierte das Rennen von Beginn weg und bespielte die Strecke souveränst, wobei er den Sieg nicht zulast but least der optimalen Streckenführung schuldete.

 

„Ich konnte einen Superlauf herunterbrechen“, gestand uns Hoggi im sportfreien Zielraum. Trotz teilweisen Migrationshintergrundes ließ er nicht eine Zehntelsekunde liegen, sondern stemmte einen Lauf ins Ziel, der nur mit dem Konjunktiv „perfektest“ zu verorten ist.

Geradezu mystisch war Hoggi während der gesamten Performance mit seinem Schi verpartnert, was ihn natürlich zum haushohen Favoriten auf den Super-Cross Weltcup stempelt. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung.

 

(Semmler/Topfen, Ischgl 2011, 244 f.)

 

Literaturverzeichnis: Semmler, Günter / Topfen, Ernst: Europäische Sportgeschichte des 18.-21.Jahrhundert, Bd.4. Ischgl 2011

 

 

Aus Briefen und Mails

 

Potz sapperment,
schon wieder hat der emporstrebende Dichterling  des Meisters Werke übertrumpft! Huraseich, wie die Pfahlgenossen aus Luzern zu sagen pflegen. Auch vom wissenschaftlichen Standpunkt ist sein (also euer) Elaborat durchaus brauchbar. Kreutzdonnerschlag! Wie Wir (also ich) erforscht haben, ist der Faschingskrapfen überhaupt gebaut wie das Universum: der Staubzucker am äußersten Rand ist die Hintergrundstrahlung, dann folgt die lockere, von riesigen Leerräumen durchsetzte Zone der barionischen Masse, durchzogen vom unsympathischen Schlaz der dunklen Materie (Marillen-marmelade). Diese ist instabil und quillt beim geringsten Störfall durch das Schwarze Loch ins Nichts, wo weder Zeit noch Raum herrschen, sondern nur Flecken auf der Hose. Geheimnisvolles Universum!
Krapfen voller Rätsel. Pfählt mir zur Feier des Tages und zum Ruhme der Wissenschaft 103 Bojaren! Hermannstadt, Zara und Großwardein!
B.

 

 

 

Ihm wird das letzte Wort schon noch vergehen! Wenn dem letzten Kometen der Schweif ausgeblasen sein wird, dann wird die Finsternis so finster sein, dass selbst ein Atom Kohlenstoff im tiefsten Schacht von Schwarzafrika, durch die dunkelste Sonnenbrille im Zustand schwärzester Depression betrachtet, Euch noch vorkommen wird wie der Kaiser der Glühwürmchen - das wird geschehen sieben Nächte nach dem Tag Hermann Gaston, so geschrieben in dem Buch der Endzeit, Spruch des Herrn, basta.
B.